Empfang

CHIROTHERAPIE

Bewegungseinschränkungen von Gelenken, deren Funktion gestört sind, können durch eine chirotherapeutische Behandlung beseitigt werden. Dies betrifft nicht nur die peripheren Gelenke – also an Armen und Beinen –, sondern auch die kleinen Gelenke an der Wirbelsäule.
Durch gezielte Handgriffe kann man das natürliche Gelenkspiel wiederherstellen:
entweder mobilisierend durch sanfte Techniken oder mittels gezielter Manipulation des bewegungseingeschränkten Gelenkes.

ULTRASCHALLDIAGNOSTIK

Die Ultraschalluntersuchung – auch Sonographie genannt – hat eine große Bedeutung in der orthopädischen Diagnostik. So lassen sich z.B. Sehnenverletzungen, Muskelverletzungen (Einrisse, Einblutungen, Abrisse), Bandrupturen oder Gelenkergüsse schmerz- und strahlenfrei diagnostizieren.

Das seit Jahren durchgeführte Hüftscreening bei Säuglingen beispielsweise hat zu einem deutlichen Rückgang von Operationen an den Hüftgelenken im Kindes- wie im Erwachsenenalter geführt.

SPORTMEDIZIN

Die Behandlung sportbedingter Verletzungen oder Überbelastungen ist ein wichtiger Bestandteil der Betreuung von Freizeit- und Leistungssportlern.

Nach der körperlichen Untersuchung erfolgt gegebenenfalls eine erweitere Diagnostik durch sonografische, röntgenologische oder kernspintomografische Befunderhebungen, um gezielt die Therapie einzuleiten und so schnell wie möglich die Wiederaufnahme des Trainings zu ermöglichen.

Eine sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung und -beratung soll sportspezifischen Über- oder Fehlbelastungen vorbeugen und vor allem Verletzungen des Bewegungsapparates in jeder Altersgruppe vermeiden.

AMBULANTE OPERATIONEN

Unsere Operationen werden in der Tagesklinik Esplanade durchgeführt. Sie erfolgen in der Regel in einer kurzen Vollnarkose. Nach einer kurzen Nachbeobachtungsphase werden die Patienten nach Hause gefahren.

Arthroskopie des Kniegelenkes: Mit kleinsten Spezialinstrumenten können Meniskus- und Knorpelschäden repariert werden. Dazu sind lediglich ca. 3-5 mm kleine Schnitte nötig. Der Eingriff ist in der Regel nur gering belastend und die Arbeits- und Sportfähigkeit schnell wiederhergestellt.

Handchirurgische Eingriffe: z.B. Karpaltunnelsyndrom, schnappender Daumen bzw. Finger.

AKUPUNKTUR

Nach traditioneller Vorstellung der chinesischen Medizin beruhen die meisten Erkrankungen auf Störungen im harmonischen Fließen der Lebensenergie Qi. Ein Ungleichgewicht des Qi führt zu Krankheiten und Beschwerden.

Durch die Stimulation bestimmter Punkte auf den Energiebahnen – den »Meridianen« – lässt sich der gestörte Energiefluss wieder harmonisieren.
Schon nach der ersten Akupunktursitzung kann sich eine Entspannung und Linderung der Symptome einstellen. Eine beständigere Wirkung tritt jedoch erst nach 10 bis 15 Sitzungen ein. Jede Behandlung dauert ca. 25-30 Minuten.

In der Hand qualifizierter Ärzte ist die Akupunktur praktisch nebenwirkungs- und risikofrei. Von den gesetzlichen Krankenkassen wird Akupunktur im Falle chronischer Schmerzen der Lendenwirbelsäule sowie bei Arthrose des Kniegelenkes komplett übernommen. Private Kassen übernehmen die Kosten in der Regel vollständig.

MAGNETFELDTHERAPIE

Pulsierende Magnetfelder sind Energiefelder mit Tiefenwirkung. Sie sorgen im Organismus für eine Verbesserung der Zellfunktionen und regen die Regeneration von Zellen an. Das Abwehr- und Selbstheilungspotential des Körpers wird aktiviert.

Die Magnetfeldtherapie ist allgemein gut verträglich; Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Eine Sitzung dauert je nach Art der Diagnose ca. 30 Minuten, die gesamte Behandlungsserie umfasst 10-12 Anwendungen.
Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet. Einige private Träger übernehmen jedoch die Behandlungskosten.

SOFTLASER-THERAPIE

Die sanfte Lasertherapie hat sich in den letzten Jahren zur Therapie von Schmerzen etabliert. Sie regt den Zellstoffwechsel an und entfaltet auf diese Weise eine entzündungshemmende, abschwellende und schmerzlindernde Wirkung, sanft und weitgehend nebenwirkungsfrei.

Typische Anwendungsgebiete in der Orthopädie sind: Gelenkerkrankungen (Arthrose, Entzündungen), Sehnenerkrankungen (Achillessehnenbeschwerden, Fersensporn, Tennis- oder Golferellenbogen), Sportverletzungen, Wirbelsäulen- und Steißbeinbeschwerden.

ARTHROSETHERAPIE MIT HYALURONSÄURE

Die natürliche Hyaluronsäure sorgt in den Gelenken für Schmierung und Stoßabsorption. Bei der Gelenkabnutzung (Arthrose) ist die Gelenkflüssigkeit »verbraucht« und dünnflüssig. Dadurch ist die Knorpeloberfläche vor weiterem Verschleiß unzureichend geschützt.
Wird synthetische Hyaluronsäure ins Gelenk injiziert, sorgt dies für eine Aufbesserung der schmierenden und schützenden Eigenschaften der Gelenkflüssigkeit.

In der Regel erfolgen 1-5 Injektionen im wöchentlichen Abstand, je nach Gelenk und Stärke des Knorpelschadens. Oft schon nach der ersten Behandlung setzt eine Schmerzlinderung und Bewegungsverbesserung ein. Die verwendete Hyaluronsäure wird biotechnologisch hergestellt und enthält keine allergieauslösenden tierischen Eiweiße. Die Kosten der Therapie werden von der gesetzlichen Krankenkasse nicht erstattet; die meisten privaten Träger übernehmen die Kosten.

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